Das neue Tiroler Sicherheitszentrum nahm am Dienstag den Probebetrieb auf. Umgesetzt wurde es von der BIG. Die soll jetzt auch das neue Management Center Innsbruck (MCI) bauen, meint Markus Gassler, Chef vom Dienst der „Tiroler Krone“.
Nach vierjähriger Bauzeit – in angemessenem Zeit- und Kostenrahmen – wurde am Dienstag im Tiroler Sicherheitszentrum der Probebetrieb aufgenommen. Dank der BIG, der Bundesimmobiliengesellschaft, die mit Planung und Bau betraut war. Dafür gab es auch vom Land viel Lob. Die besten Voraussetzungen also, die BIG auch das MCI bauen zu lassen. Sie bräuchte nur die Kaiserjägerstraße in Richtung Hofgarten überqueren und kann quasi loslegen.
Und wenn sich Mattle und Dornauer nicht darüber trauen, dann sollten sie es einfach der BIG übertragen. Die kann das – und das sicher nicht schlechter!
Markus Gassler
Spielraum für Spekulationen
Am Mittwoch soll dem Vernehmen nach die Entscheidung über die MCI-Zukunft fallen. Nachdem in den letzten Wochen stets ein weit überhöhter, nicht nachvollziehbarer Baupreis von 320 Millionen Euro kolportiert wurde, kam letzte Woche dank der „Krone“ das aktuelle Porr/Ortner-Angebot von 190 Millionen Euro an die Öffentlichkeit. Warum das vom Land ignoriert wurde, lässt Spielraum für Spekulationen. Unter anderem jene, dass man seitens der Landespolitik ein auf den ersten Blick billigeres Projekt umsetzen will – nämlich die Anmietung des Hotel „Grauer Bär“ neben dem MCI.
Wichtig ist ein richtiger Bau
Die mit Abstand schlechteste Lösung, weil sie die Probleme nicht löst. Abstruse Argumente wurden auf den Weg geschickt – etwa, dass sich das Land mit dieser „Husch-Pfusch“-Variante 459 Millionen in 50 Jahren ersparen würde. Aha. Und in 100 oder 200 Jahren erst. Liebe Grüße vom Milchmädchen!
Wichtig ist, dass das Land richtig baut! Und wenn sich Mattle und Dornauer nicht darüber trauen, dann sollten sie es einfach der BIG übertragen. Die kann das – und das sicher nicht schlechter!
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