Die starken Regenfälle in Tirol sind nicht ohne Folgen geblieben. Neben Osttirol ist aktuell die Gemeinde Fließ von einem Hangrutsch betroffen. Besonders bitter für die Bevölkerung: Die betroffene Hochgallmiggstraße muss zum wiederholten Mal gesperrt werden.
Wie das Land Sonntagabend mitteilte, ist der Ortsteil Hochgallmigg derzeit über den Straßenweg nicht erreichbar. Sonntagnachmittag gab es demnach einen Felssturz und einen Hangrutsch auf die Landesstraße L312. „Nach einem ersten Lokalaugenschein sowie weiterer Beurteilungen durch die Landesgeologie und das Baubezirksamt Imst werden die betroffene Straßenstellen aktuell beräumt sowie weitere Sicherungsarbeiten vorgenommen“, heißt es in einer Aussendung.
Über Forstweg kann Bevölkerung versorgt werden
Am Montag soll infolge der Aufräumarbeiten eine weitere Begutachtung stattfinden. Dann soll über eine mögliche Straßenöffnung entschieden werden. Sollte es zu einer längeren Sperre der Straße kommen, wird seitens der zuständigen Straßenmeisterei aktuell ein Forstweg als Umfahrungsmöglichkeit für die Anrainer hergerichtet. „Über diesen Weg kann bereits jetzt die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden“, betont man beim Land.
Zwei Sperren im Winter
Die Hochgallmiggstraße ist immer wieder Schauplatz von Elementarereignissen. Zuletzt wurde die Straße knapp vor Weihnachten von einem riesigen Felsen verlegt. Der Ortsteil Hochgallmigg war daraufhin nicht erreichbar und wurde vom Bundesheer über die Luftbrücke mit Lebensmitteln versorgt. Erst kurz vor Jahresende war der Ort wieder über die Straße erreichbar. Ende Jänner sorgte ein Hangrutsch wieder für eine Sperren.
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