Aus dem heimischen Fernsehen ist Moderator und Produzent Thomas Brezina nicht wegzudenken. Was der Erfolgsautor selbst gerne im TV schaut verrät er in „Durchgezappt“.
Erfolgsautor, Produzent und Moderator – Tausendsassa Thomas Brezina ist viel beschäftigt. Seine Sendungen, etwa die im ORF-Kinderfernsehen sind ein Hit beim jungen Publikum. Der „Krone“ verrät er, was er selbst gerne im TV schaut: „Sendungen linear und zu einer fixen Beginnzeit anzusehen, kommt für mich nur bei Wahlen oder dem Neujahrskonzert vor. Sonst benutze ich TV-Theken. Was Serien auf verschiedenen Streaming-Diensten betrifft, wähle ich genau aus. Ab und zu gönne ich mir schon einen ,Serien-Sonntag‘ mit mehreren Folgen hintereinander.“
„Kronen Zeitung“: Familienchaos ahoi: „Modern Family“ (werktags, 9.05 Uhr, ORF 1 und Disney+).
Thomas Brezina: Es ist wie ein Besuch bei befreundeten Familien. Die Themen sind oft selbst bekannt, die Art, wie sie erzählt werden, ist berührend und sehr unterhaltsam. Für mich das beste Entspannungsprogramm mit höchstem Wohlfühlfaktor.
Ohren auf heißt es beim „Sommernachtskonzert“ (Freitag, 21.20 Uhr, ORF 2).
Die Übertragung dieses Ereignisses ist immer sehr gelungen, da nicht nur die Musik mit bester Qualität zu hören ist, sondern auch die Stimmung in Schönbrunn eingefangen wird, als wäre man vor Ort. Ich bin grundsätzlich ein Fan von guten Konzertübertragungen.
Das Leben „sportlich“ sehen: „Ted Lasso“ (Apple TV).
Zuerst dachte ich, die Serie wäre nichts für mich, da es um ein Fußballteam geht. Zum Glück habe ich mir die ersten Folgen angesehen und seither ist es meine absolute Lieblingsserie. Trainer Ted Lasso, der von Fußball zuerst keine Ahnung hat, zeigt und lebt, wie man den Widrigkeiten des Lebens erfolgreich begegnen kann. Aufbauend, herzerwärmend, berührend.
Aufstehen mit Genuss: „Schmatzo“ (Mo. – Fr. 7.35 Uhr, ORF 1).
Alexander Kumptner ist ein Phänomen als Koch, Präsentator und Mensch. Mittlerweile ist er in Deutschland zum Superstar geworden, angefangen hat er in dieser Sendung, die ich für das „Okidoki“-Programm produziert habe. Der Spaß, den die Kinder und Alex bei den Drehs hatten, macht Lust aufs Kochen, sowie gute und trotzdem schmackhafte Ernährung.
Was fürs Gefühl gibt es mit „Heartstopper“ (Netflix).
Als Teenager herauszufinden, dass man „anders“ ist, bedeutet eine große Herausforderung für das Selbstbewusstsein mit Angst, Verletzungen, vielen Gedanken und dem Gefühl, dass „anders“ auch bedeutet „schlechter“ zu sein. Diese Serie erzählt feinfühlig wie nie zuvor von jungen Menschen, ihrer Suche nach Liebe und zu sich selbst und macht Mut.
Als Autor verfasst er mehr als 600 Kinder- und Jugendbücher. Seit 2008 ist der Tausendsassa für „okidoki“, dem ORF-Kinderprogramm tätig, wo er etwa in „Das Wunder Du“ junge Seher zum Staunen bringt. Aktuell steht er mit dem Soloprogramm „Lieben, Lachen, anders machen“ auf der Bühne – etwa am 9. Juni im „Theater im Park“.
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