Die gute Nachricht: Wie es derzeit aussieht, sind sowohl die Salzburg Linien als auch die ÖBB auf einer erfolgreichen Suche nach Mitarbeitern.
Rechtlich sind auch Obus-Fahrer Eisenbahner. Damit sind die Kriterien strenger als bei anderen Busfahrern. Eine Situation, mit der der Salzburger Obus in den vergangenen Jahren zu kämpfen hatte. Durch die anstehende Pensionierungswelle bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bekommt der Obus jetzt auch noch Konkurrenz bei der Personalsuche vom Bahnunternehmen. Dennoch wird er mit Ende der Sommerferien in den 10-Minuten-Takt zurückkehren. „Dafür brauchen wir insgesamt 300 Lenker“, berichtet Michael Frostel von der Salzburg AG. Derzeit sind 285 im Einsatz und 24 in der Ausbildung. Alleine heuer sind schon 400 Bewerbungen eingegangen.
1400 Stellen werden bei den ÖBB nachbesetzt
Ähnlich zeigt sich das Bild bei den ÖBB. Da werden Mitarbeiter in allen Bereichen gesucht. Dabei eben auch Lokführer. Am Karrieretag vor einem Monat konnte an die 100 Gespräche mit potenziellen neuen Lokführern geführt werden. „Es hat dadurch bereits auch viele Bewerbungen gegeben“, sagt Robert Mosser von den ÖBB. Die ersten neuen Mitarbeiter beginnen Mitte August mit ihrer Ausbildung.
Das Bahnunternehmen ist in allen Bereichen auf Personalsuche. Bis zum Jahr 2028 werden 1400 Stellen nachbesetzt – im Schnitt 283 pro Jahr. Seit 2020 kamen 957 Leute ins Unternehmen.
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