14.05.2024 22:15

„Club 3“-Debatte

COFAG: Wurde Unterstützung gerecht verteilt?

In der aktuellen „Club 3“-Sendung diskutieren Rechtsanwalt und COFAG-Experte Gerald Waitz, U-Ausschuss-Fraktionsvorsitzender (FPÖ) Christian Hafenecker sowie Samy El Makarem alias „Förderminister“ über die COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes (COFAG). Durch die Sendung führt Moderatorin Tanja Pfaffeneder.

Die COVID-19-Pandemie hat weltweit massive wirtschaftliche Auswirkungen verursacht. In Österreich wurde Ende März die COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes – kurz COFAG – gegründet. Um den wirtschaftlichen Schaden einzudämmen und die österreichische Wirtschaft zu stabilisieren, hieß es zumindest.

Doch in der Praxis hat sich häufig gezeigt, dass Unternehmen oft Jahre auf dringend benötigte Förderungen warten mussten oder Anträge sogar abgelehnt wurden. Viele Betriebe seien leer ausgegangen, meint Anwalt Gerald Waitz. Seine Kanzlei hat damals eine eigene Informationsseite entwickelt, um die rechtlichen Themen abklären zu können.

Gerald Waitz, Christian Hafenecker, Samy El Makarem, Tanja Pfaffeneder (von links nach rechts) (Bild: krone.tv)
Gerald Waitz, Christian Hafenecker, Samy El Makarem, Tanja Pfaffeneder (von links nach rechts)

„Viel zu komplex“ 
Doch wurde die Unterstützung gerecht verteilt? Da sind sich die Mitdiskutanten einig: Nein! Kleine Unternehmen hatten oft keine Chance. „Es müsste mehr Anlaufstellen geben und nicht so kompliziert sein“, meint Samy El Makarem, der mittlerweile als „Förderminister“ bekannt wurde. „Günstlinge der Regierungsparteien, vor allem der ÖVP, wurden üppig bedient“, so FPÖ-Politiker Christian Hafenecker. Konkret wolle man, so Hafenecker, aufklären, warum es die Regierung nicht geschafft habe, von Anfang an EU-konforme Richtlinien bei der COFAG zu schaffen.

„Club 3“ sehen Sie jeden Dienstag ab 22:15 Uhr auf krone.tv

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