Tausende Euro sind weg! Betrüger nutzen das Internet für ihre Machenschaften. Erst kürzlich wurde so einer Frau ein vierstelliger Eurobereich ergaunert, 11.000 Euro weniger auf seinem Konto hat nun auch ein 61-jähriger Waldviertler. Die Polizei warnt vor weiteren Coups!
„Wir haben verdächtige Bewegungen auf ihrem Konto festgestellt“, mit diesen alarmierenden Worten meldete sich ein selbst ernannter Mitarbeiter eines Bezahlungsdienstleisters bei einer 45-jährigen Frau aus dem Bezirk Horn. Danach installierte der „Helfer“ verschiedene Apps auf dem Mobiltelefon seines Opfers. Nach dem Bestätigen eines Fernzugriffs auf das Mobiltelefon der Frau führte der Unbekannte blitzschnell zwei Überweisungen auf ein deutsches Konto durch. „Der Schaden liegt im unteren vierstelligen Eurobereich, die Ermittlungen laufen“, heißt es von der Polizei.
Ebenso ermittelt wird nach einem weiteren frechen Coup. In sozialen Medien kursiert Werbung für die „perfekte Geldanlage“. Nach der Anmeldung auf solchen Internetseiten werden die Opfer rasch kontaktiert und telefonisch dazu aufgefordert, Überweisungen auf verschiedene ausländische Konten zu tätigen.
11.000 Euro ergaunert
In einem Fall überwies ein 61-Jähriger aus dem Bezirk Gmünd von Jänner bis April insgesamt 11.000 Euro. Der Trick: Es wird vorgetäuscht, dass die eingezahlten Beträge sehr rasch hohe Gewinne abwerfen. Nach Beantragung der Auszahlung wird der Kontakt plötzlich abgebrochen, die Beteiligten sind nicht mehr erreichbar.
Tipp der Polizei: Vorsicht bei Anlageformen, welche enorme Renditen versprechen!
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