Der Heeressportverein und der Norikerverein in Landeck organisierten einen Tragtierkurs für die Besitzer von Norikern. Die Teilnehmer wandelten auf den Spuren der Tiroler Kaltblutrasse.
Wenn Ausrüstung und Versorgungsgüter in unwegsamem Gelände transportiert werden müssen und herkömmliche Fahrzeuge nicht mehr weiterkommen, bringt das Bundesheer dafür auch heute noch Tragtiere zum Einsatz. In den Tiroler Alpen setzt man dabei nicht nur auf Haflinger, sondern auch auf Noriker, eine robuste und vielseitige Tiroler Kaltblutrasse.
Die Tiere sind kräftig und belastbar, und ihre gutmütige Art macht sie zu idealen Partnern im Alpingelände.
Alte Tradition wiederbelebt
Das wissen auch die Mitglieder des Heeressportvereins und des Norikervereins Landeck, die kürzlich gemeinsam einen Tragtierkurs organisiert haben. Damit hauchte man gleichzeitig der Tradition der Samer, also dem Transport von Waren über die Alpen, neues Leben ein.
„Der Tragtierkurs mit dem Tiroler Noriker stellt eine Möglichkeit dar, alte Traditionen wiederzubeleben“, findet der kursverantwortliche Vizeleutnant Benedikt Reinstadler. „Außerdem bietet er eine Gelegenheit, die Vielseitigkeit dieser beeindruckenden Pferderasse zu erleben.“
Was die Noriker wirklich draufhaben, konnten sie dann beim finalen Abschluss und Höhepunkt des Kurses unter Beweis stellen: Zwei- und Vierbeiner wanderten gemeinsam auf die Jagerhütte in Fließ.
Weitere Projekte geplant
Das nun abgeschlossene Projekt soll nicht das letzte dieser Art gewesen sein: Weil sich auch die Waldaufseher der Gemeinde begeistert zeigten, wurde angedacht, mit den Pferden in Zukunft auch das Holzrücken zu probieren.
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