Ein entgleister Zug, dazu eine Lawinenbergung und ein abgestürztes Flugzeug – im Lungau wurde nicht für Hollywood gedreht, sondern die Einsatzkräfte probten bei einer Großübung am Samstag den Ernstfall.
Das Blut im Gesicht und am Körper der rund 60 Statistinnen und Statisten war Gott sei Dank nur aufgeschminkt. An die Katastrophen-Übungsszenarien gingen die rund 350 Einsatzkräfte am Samstag trotzdem mit äußerstem Ernst heran.
Teil der Großübung „Samson 2024“ im Lungau war unter anderem das Szenario eines entgleisten Zuges direkt neben der Hochwasser führenden Mur. Dutzende, teils schwer verletzte Personen, galt es in diesem Probelauf zu bergen. Keine leichte Aufgabe. Als wäre das nicht schon genug, wurden neben dem Zugunglück auch weitere fiktive Übungsszenarien, wie etwa ein Lawinenabgang sowie ein Flugzeugabsturz, geprobt.
Trotz der großen und vor allem nicht alltäglichen Herausforderungen waren die an der Großübung beteiligten Einsatzorganisationen mit den trainierten Abläufen und den dadurch gewonnenen Erkenntnissen zufrieden. Alle Aufgabenstellungen wurden im vorgegebenen Zeitrahmen erfolgreich geübt und bewältigt.
Neben dem Roten Kreuz Salzburg als Ausrichter der Übung waren auch weitere Einsatzkräfte und Organisationen an der Großübung beteiligt. Die Durchführung wurde eng mit der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg und der Steiermärkischen Landesbahn abgestimmt, die ebenfalls aktiv an der Übung mitwirkten.
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