Ein zwölfjähriger Bursche hat zusammen mit einem noch unbekannten Kumpel am Samstagvormittag in der Feldkircher Liebfrauenkirche gehörig gewütet: Zum einen betätigten sich die beiden als Brandstifter, zum anderen versuchten sie sich Langfinger.
Um kurz vor 11.30 Uhr betraten die zwei Burschen die Kirche. Als Erstes durchsuchten sie die im Altarraum aufgestellten – und unversperrten – Spendenboxen nach Bargeld. Dann zündeten sie mit einem Feuerzeug das Tuch, mit dem der Altar bedeckt war, an drei Stellen an. Anschließend setzten sie direkt hinter dem Altar zwei nicht näher bestimmte Gegenstände in Brand. Die Flammen griffen sofort auf den Teppichboden über und beschädigten in weiterer Folge auch eine darunterliegende Holzkonstruktion.
Glücklicherweise bemerkte ein Kirchgänger den Brand und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Die Florianijünger brachten das Feuer schnell unter Kontrolle, danach durchlüfteten sie die Kirche. Der Sachschaden ist beträchtlich, er dürfte bei etwa 20.000 Euro liegen. Dabei hätte es noch weit schlimmer kommen können: Denn auf dem Altartisch wurden auch unwiederbringliche Artefakte und Reliquien gelagert - und deren Wert liegt laut Polizei im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich.
Einen der beiden Täter, einen zwölfjährigen Buben, hat die Polizei bereits ermittelt, sein „Partner in Crime“ ist noch nicht gesichert identifiziert.
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