Bis zum Herbst 2020 war das Erzbischöfliche Privat-Gymnasium Borromäum eine reine Bubenschule, und wohl die letzte Österreichs. Jetzt bekommt die Schule erstmals eine Direktorin.
Bereits im Jahre 1849 wurde das Borromäum gegründet: damals als Lehranstalt für das Konvikt des Erzbistums Salzburg. Das nach dem Heiligen Kardinal Karl Borromäus benannte „Fürsterzbischöfliche Privatgymnasium“ erlangte vor allem als letzte reine Buben-Schule Österreichs Bekanntheit. Erst seit dem Herbst 2020 werden Mädchen aufgenommen.
Schul-Ausbau läuft noch
Und jetzt beginnt ein neues Zeitalter mit einer Frau an der Spitze der Schule: Wie die Erzdiözese informiert, wird Maria Weikinger die neue Direktorin. Sie folgt auf den bisherigen Schulleiter Winfried Penninger. Der für Schule und Bildung bei der Erzdiözese zuständige Direktor, Erwin Konjecic, sagt: „Wir sind sehr dankbar, dass sich Maria Weikinger dieser Aufgabe stellt, und haben mit ihrer Bestellung für die kommenden Herausforderungen des entstehenden Bildungscampus bestens vorgesorgt.“
Nach wie vor ist das Schulareal teilweise Baustelle: Neben einem Ausbau des Bildungsgebäudes samt Dreifachturnhalle entsteht dort auch eine Kindergarten-Schule.
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