Eine hochträchtige Shar-Pei Hündin wurde am Bahnhof in Wien Floridsdorf angebunden und zurückgelassen. Trotz ihres schlechten Gesundheitszustands brachte sie kurz darauf sieben Welpen zur Welt - das Achte hat leider nicht überlebt.
Das werdende Muttertier befand sich in einem beklagenswerten Zustand und war von schwerer Vernachlässigung gezeichnet, während das Schicksal ihrer ungeborenen Welpen auf dem Spiel stand.
Trotz dieser beängstigenden Umstände brachte die Shar-Pei Hündin „Schneewittchen“ wenige Tage nach ihrer Rettung im TierQuarTier Wien sieben Welpen zur Welt. Doch leider starb eines davon bereits direkt nach der Geburt.
Starke Kämpferin
„Schneewittchen“ erweist sich als wundervolle Hundemutter, die sich liebevoll um ihre kleinen Zwerge kümmert. Sie sehnt sich auch nach menschlicher Zuneigung und kann nicht genug Streicheleinheiten bekommen. Es bricht einem das Herz zu erfahren, dass Menschen ihre Haustiere im Stich lassen, sei es aus Ignoranz, Überforderung oder finanzieller Not.
Rassebedingtes Leiden
Die Hündin ist ein tragisches Beispiel für diese erschütternde Realität. Zusätzlich zu ihrem Leiden kämpft sie mit Roll-Lidern, die nach der Geburt der Welpen dringend einer chirurgischen Korrektur bedürfen, um ihr langfristiges Wohlbefinden sicherzustellen. Leider ist dies eine häufige Gesundheitsproblematik bei Shar Peis, viele Hunde dieser Rasse haben mit Augenerkrankungen zu kämpfen.
Glückliche Zukunft in Sicht
Derzeit erfahren „Schneewittchen“ und ihre Welpen liebevolle Betreuung auf einer Pflegestelle. Doch schon bald werden sie bereit sein, ein neues Kapitel in einem guten Zuhause zu beginnen, in dem sie die Liebe und Fürsorge erhalten, die sie verdienen.
Tiere aussetzen ist strafbar
„In Anbetracht dieser bewegenden Geschichte möchten wir alle daran erinnern, dass Haustiere keine Wegwerfware sind. Das Aussetzen von Tieren, sei es aus Ignoranz, Überforderung oder finanzieller Not, verursacht nicht nur unnötiges Leid, sondern ist auch strafbar. Bitte denken Sie gut darüber nach, bevor Sie sich ein Haustier zulegen“, appelliert Thomas Benda, Betriebsleiter des TierQuarTiers. Das Aussetzen von Tieren ist verboten, es drohen Strafen bis zu € 7.500,-.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.