Ordentlich gefordert waren Tirols Einsatzkräfte am Donnerstag. Zum Stubaier Gletscher mussten die Hubschrauber dreimal anrücken. In Sölden im Ötztal funktionierte der Einsteig in den Lift anders als geplant. Und in Pill (Bezirk Schwaz) endete eine Skitour mit dem Sturz in eine Senke.
Im Skigebiet Stubaier Gletscher waren die Einsatzkräfte gleich dreimal gefordert. Gegen 10 Uhr fuhr eine Deutsche (36) mit dem Snowboard auf der blauen Piste „Fernauferner“. „Im unteren Drittel der Piste kam sie selbständig zu Sturz und verletzte sich schwer an der Schulter“, heißt es von der Polizei. Der Notarztheli „Alpin 2“ brachte sie ins Krankenhaus Hall.
Um kurz vor 12 Uhr kollidierten auf der roten Piste „Pfafenschneid“ zwei Deutsche (beide 19 Jahre alt), die mit Alpinskiern unterwegs waren, kurz vor einer Pistenkreuzung. Während der eine unverletzt blieb, erlitt der andere eine schwere Beckenverletzung. Er wurde vom Notarztheli „Alpin 5“ ebenfalls in das Krankenhaus Hall gebracht.
Bei einem Sprung über einen Hügel kam der Bub selbstständig zu Sturz.
Eine Sprecherin der Polizei
Gegen 13.20 Uhr befuhr ein Bub (7) aus Tschechien mit den Skiern den Funpark „Big family fun slope“. „Bei einem Sprung über einen Hügel kam er selbstständig zu Sturz.“ Das Kind zog sich dabei Verletzungen am linken Oberschenkel zu. Es wurde vom Notarztheli „Alpin 2“ in die Innsbrucker Klinik gebracht.
Im Einstiegsbereich blieb die Frau hängen und stürzte rechtsseitig zu Boden.
Eine Sprecherin der Polizei
Bei Einstieg in Lift verletzt
Der vierte Unfall ereignete sich gegen 12.15 Uhr. Eine Schweizerin (58) wollte zusammen mit ihrem Ehemann im Skigebiet von Sölden den Sessellift „Gratl“ benutzen. „Im Einstiegsbereich blieb die Frau hängen und stürzte rechtsseitig zu Boden.“ Die Eidgenossin landete mit ihrem rechten Arm auf einer Holzbande. Sie zog sich dabei eine schwere Verletzung am Handgelenk zu. Die Pistenrettung brachte sie ins Tal.
Tourengeher stürzte in Senke
Zu dem fünften Unfall kam es schließlich gegen 13.40 Uhr. Von Pill aus machte ein Tiroler (63) mit seiner Frau eine Skitour Richtung „Sonntagsköpfl“. Bei der Abfahrt vom Gipfel in Richtung „Loassattel“ kam es dann zu dem Unglück. „Auf einer Seehöhe von 1700 Metern übersah, der Mann den Marschentalbach und stürzte in eine Senke.“ Der 63-Jährige zog sich eine schwere Verletzung am Unterschenkel zu. Der Tourengeher wurde vom Notarztheli „Martin 7“ geborgen und ins Krankenhaus Schwaz geflogen.
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