Magistratschef gesucht

Zwei Juristen brillierten beim Hearing im Rathaus

Kärnten
28.02.2024 21:15

Zwölf Stunden dauerte das Hearing der acht Kandidaten im Rennen um einen neuen Magistratsdirektor in Klagenfurt, spätabends wurden von der vierköpfigen Kommission dann Jürgen Dumpelnik und Überraschungsmann Michael Zernig als bestbewertete Anwärter vorgeschlagen. Dritter wurde Karl Klein. Nächste Woche tagt der Stadtsenat, die Bestellung nimmt der Gemeinderat vor.

Zwölf Stunden dauerte am Mittwoch im Rathaus Klagenfurt das Hearing der acht Kandidaten im Rennen um einen neuen Magistrats-Direktor, nach einer Sitzung der Kommission wurde der Favorit spätabends bekannt gegeben: Dem Stadtsenat wird nächste Woche vorgeschlagen, Jürgen Dumpelnik oder Michael Zernig als neuen Magistratsdirektor zu bestellen. Die endgültige Wahl nimmt der Gemeinderat vor. Dumpelnik ist Aufsichtsratsvorsitzender der Klagenfurter Stadtwerke und hatte Polit-Karriere in Graz gemacht, Überraschungsmann Michael Zernig ist Amtsleiter in Ebenthal.

Acht Personen hatten jeweils eine Stunde Zeit, ihre Pläne vorzulegen: Insgesamt fünf Minuten dauerte die Selbstpräsentation, dann wurden von der Kommission Fragen vorbereitet. In den letzten 40 Minuten musste der Jurist erklären, wie er die Rechts- und Wirtschaftslage sieht und wie er sich die Führungsrolle im Rathaus vorstellt.


Bürgermeister ohne Stimmrecht
Der Festsaal war voll: In der vierköpfigen Kommission saßen die Magistrats-Chefs von Graz, Salzburg und Wels sowie der stellvertretende Landesamtsdirektor Markus Matschek. Ohne Stimmrecht waren auch Bürgermeister Christian Scheider und viele weitere Parteienvertreter dabei. Noch im März soll der neue Magistratschef feststehen - ein Duo macht sich große Hoffnungen.

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