Einem 47-jährigen Weststeirer wurden am Samstag sämtliche Waffen abgenommen, nachdem er von seiner Terrasse aus über eine Gemeindestraße hinweg auf eine Zielscheibe geschossen hatte. Diese verfehlte er allerdings - das Projektil schlug nahe dem Auto eines unbeteiligten Mannes ein.
Eine verantwortungslose Schießübung eines Weststeirers führte am Samstagabend in Voitsberg zu einem Polizeieinsatz. Ein 47-Jähriger soll laut Exekutive von seiner Terrasse aus mit einem Kleinkalibergewehr auf eine zehn bis 15 Meter entfernte Zielscheibe geschossen haben - die er auf einem Zaun auf der anderen Seite einer Gemeindestraße montiert hatte.
Projektil schlug 200 Meter entfernt ein
Als der Mann einen Schuss abgab, verfehlte er offenbar das Ziel. Etwa 200 Meter entfernt hielt sich auf einer Wiese oberhalb der Straße gerade ein 61-jähriger Voitsberger auf. Dieser bemerkte den Einschlag des Projektils in der Erde unmittelbar neben seinem Auto und alarmierte die Polizei.
Polizisten stellten sämtliche Waffen und Munition des 47-Jährigen sicher und sprachen ein vorläufiges Waffenverbot aus.
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