In seiner kanadischen Heimat ist Dan Mangan ein gefeierter und preisgekrönter Indie-Musiker. Mit seinem neuen Album gastiert er am 22. Februar in Graz.
Wie die Umarmung eines guten Freundes umhüllt die Musik von Dan Mangan seine Hörer. Das war schon auf seinem ersten Album im Jahr 2005 so und das hat sich auch sechs Alben und fast 20 Jahre später mit seinem aktuellen Werk „Being Somewhere“ nicht geändert.
Wunderbare Melodien, poetische Texte
Dabei hat der Stil des kanadischen Musikers, der in seiner Heimat schon unzählige Auszeichnungen erhalten hat, sich über die Jahre durchaus gewandelt. Er wolle vermeiden, sich zu wiederholen, sagt Mangan in Interviews immer wieder. Was als klassischer One-Man-Folk - ein Mann mit Gitarre - begonnen hat, wurde für Festival-Gigs auch zu großen Bandkonstellationen aufgeblasen. Nun, auf dem aktuellen Album „Being Somewhere“, wagt Mangan auch Klangexperimente, verwendet Synths und Loops.
Doch all das hat am „Feeling“ seiner Musik eigentlich nichts geändert: Musikalisch ist er stets nahbar, auch wenn Mangan experimentiert, sind seine Songs von wunderbaren Melodien getrieben. Und auch textlich versteht er es, Gegensätze wie Freundschaft und Einsamkeit, Liebe und Isolation, in leicht verständliche Lyrik zu verpacken.
Nach einer langen Pause ist Mangan nun auch wieder in der Steiermark zu erleben. Auf Einladung von Platoo und Indiepartment gastiert er am 22. 2. im Rahmen der „Heast!“-Reihe im Grazer Orpheum extra.
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