Für den Ex-Rapidler Mario Pavelic wird´s eng. Erneut! Einige Tage hat der 30-Jährige noch, um einen neuen Klub zu finden. Dann droht dem Burgenländer sogar eine „Stehzeit“ bis Sommer!
Die Situation ist für Mario Pavelic nicht neu. Bereits zum dritten Mal heißt es für den Ex-Rapidler „Bitte warten“!
Am 6. Feber 2020 verlieh ihn der kroatische Klub Rijeka in letzter Minute zur Admira. Im selben Jahr wechselte er weit nach Ende des Sommer-Transferfensters (Oktober) zum WAC. Jetzt steht der Verteidiger seit über drei Monaten ohne Klub da, ist seit seiner Vertragsauflösung bei Schalgiris Wilnius vereinslos. „Ich bin’s gewöhnt“, grinst der 30-Jährige. Ernster Nachsatz: „Ich kann’s mir aber nicht erklären!“
In zwei Spielzeiten in Litauen wurde er zweimal Double-Sieger, kickte zudem international - mit dem Klub-Highlight Conference League. Dennoch scheinen seine Dienste nicht wirklich gefragt. „Vielleicht gibt’s von meiner Sorte einfach zu viele.“ Soll heißen? „Spieler, die konstante Leistungen bringen, aber etwas unter dem Radar schwimmen, von daher weniger wahrgenommen werden“, so Pavelic.
„Das wäre brutal“
Der Neusiedler hält sich selbst fit - und hofft bis zum europaweiten Ende der Übertrittszeit auf einen neuen Verein. „Es gab Anfragen, aber ich muss auf das Gesamtpaket schauen, habe Familie und Fixkosten zu bezahlen.“ Gespräche mit Teams aus Polen und Ungarn gab’s - die zudem noch laufen. „Womöglich gibt’s da ja eine Einigung“, sagt Pavelic.
Dann muss ich auch ehrlich zu mir selbst sein, dass ich für gewisse Teams wohl nicht mehr wirklich interessant bin.
Mario Pavelic, Ex-Rapidler
Zudem klopften auch Mannschaften aus Österreichs Liga „zwa“ an, aus der Bundesliga war keine dabei. „Dann muss ich auch ehrlich zu mir selbst sein, dass ich für gewisse Teams wohl nicht mehr wirklich interessant bin.“
Einige Tage bleiben Pavelic noch für einen Vertrag, dann droht ihm eine „Stehzeit“ bis Sommer. Denn im Winter können selbst vereinslose Spieler nicht mehr wechseln, sobald das Transferfenster geschlossen ist. „Das wäre brutal, aber müsste ich dann auch akzeptieren.“
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