01.05.2012 10:00 |

321.817 auf Jobsuche

Arbeitslosigkeit im April erneut gestiegen

In Österreich steigt die Arbeitslosigkeit weiter an: Die Zahl der Arbeitslosen ist im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,6 Prozent oder 15.519 auf 251.823 gestiegen. Gleichzeitig ist auch die Zahl der Schulungsteilnehmer um 4.573 (+7,0 Prozent) auf 69.994 gestiegen. Insgesamt waren damit 321.817 Menschen in Österreich auf Jobsuche - um 20.092 oder 6,7 Prozent mehr als im April 2011, teilte das Sozialministerium am Dienstag mit.
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Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Berechnungsmethode im April bei 6,8 Prozent. Nach EU-Berechnung belief sich die heimische Arbeitslosenquote im März - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,0 Prozent.

Niedrigste Arbeitsloskeit in der EU
Österreich hat damit weiterhin die mit Abstand niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Auf den Rängen folgen die Niederlande (5,0 Prozent), Luxemburg (5,2 Prozent) und Deutschland (5,7 Prozent).

Gleichzeitig gibt es in Österreich heute mit 3.430.000 Beschäftigten den höchsten Beschäftigtenstand in der Geschichte des Landes. Im Vergleich zum April des Vorjahres wurden 54.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, ein Plus von 1,6 Prozent. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sank um 11,1 Prozent bzw. 4.008 auf 32.017.

Die Regierung startete mit 1. Mai eine Beschäftigungsoffensive für jene, die am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen sind: Zusätzlich werden noch heuer 20 Millionen Euro für die Beschäftigung von Langzeitbeschäftigungslosen bereitgestellt.

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