Erling Haaland kann ab sofort nichts mehr dazu beitragen, dass Manchester City die erste Klub-WM der Vereinsgeschichte holt. Beim Finale am Freitag gegen Fluminense darf er nicht spielen - auch wenn er fit wäre. Einer eigenwilligen FIFA-Regel sei „Dank“.
Diese besagt nämlich, dass nur Spieler im Finale auf der Plakette stehen dürfen, die es auch im Halbfinale taten. Tatsächlich war Haaland nicht im Halbfinal-Kader gewesen. Eine Stressreaktion des Knochens, so die offizielle Erklärung, machte einen Einsatz unmöglich. So fand er sich in prominenter Gesellschaft in der Zuschauerrolle: Auch seine verletzten Kollegen Kevin De Bruyne und Jeremy Doku spielten nicht. Und werden es folglich auch im Finale nicht tun.
Peps Kalkül
Dass Cheftrainer Pep Guardiola von besagter FIFA-Regel nichts wusste, sollte auszuschließen sein. Viel eher scheint ihm das Risiko zu groß gewesen zu sein, Haaland im Halbfinale (kurz) zu bringen, nur damit er im Endspiel auch mit von der Partie sein kann. Da dürfte der Chefcoach wohl eher schon mit zumindest einem Auge Richtung Everton und Sheffield United schielen. Die beiden Gegner warten zwischen den Feiertagen de facto in der Premier League auf die „Skyblues“. Dann hoffentlich wieder mit dem fitten Haaland.
Jedenfalls: Am Freitag steigt um 19 Uhr das Finale der FIFA-Klub-WM zwischen Manchester City und Fluminense. krone.at wird live berichten.
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