Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß saß einst wegen Steuerhinterziehung hinter Gittern. Eine Zeit, die den 71-Jährigen wohl sehr geprägt hat. Seitdem geht er mit seinem Geld spendabler um.
„Das habe ich mir damals fest vorgenommen: Wenn ich zurück bin, dann werde ich versuchen, großzügiger den Schwächeren gegenüber zu sein, weil ich nicht vorhabe, der Reichste auf dem Friedhof zu sein“, sagte er in einem Interview mit der „Tegernseer Stimme“.
Konkrete Zahlen
Sogar konkrete Zahlen gab Hoeneß preis. Für die Tafel in München und Holzkirchen stiftet er pro Monat drei bis vier Tonnen Bratwürste. Honorare für Vorträge - im Bereich von „mehreren 100.000 Euro“ - werden für wohltätige Zwecke gespendet.
Der Besuch bei einer Schule für Körperbehinderte, bei dem der Zampano einen Scheck von 25.000 Euro vorbeibrachte, hatte es ihm aber besonders angetan. „Da kamen mir fast die Tränen, wie sehr die Jungs mitfiebern. Die meisten im Bayern-Trikot. Das war ein unvergesslicher Nachmittag“, so Hoeneß.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.