Fr, 17. August 2018

Kontrolle!

26.03.2012 18:20

Das solltest du beim Kontoauszug beachten

Die Bankomatkarte ist fast täglich im Einsatz, die regelmäßigen Zahlungen sind am Laufen – also was gäbe es für einen Grund, sich regelmäßig mit seinem Kontoauszug auseinander zu setzen? Nun, einen sehr wesentlichen: Kontrolle! Denn nicht selten kommt es vor, dass sich Buchungen auf das Konto verirren, die hier gar nichts zu suchen haben. Oder Spesen verrechnet werden, von denen du nichts weißt. Und wer nicht widerspricht, der zahlt.

Regelmäßige Kontrolle
Du solltest zumindest einmal pro Monat einen Blick auf deine Auszüge werfen. Je mehr Bewegungen du am Konto hast, desto öfter macht die Kontrolle Sinn. Schließlich weißt du nach einer Woche noch eher, wo du einkaufen warst bzw. welche Überweisungen du getätigt hast, als nach einem Monat. Die Auszüge solltest du übrigens auch aufbewahren. Es gibt zwar keine Aufbewahrungspflicht für Privatpersonen, ratsam ist es dennoch, die letzten fünf bis sieben Jahre nicht zu entsorgen, sondern chronologisch zu ordnen und abzulegen.

E-Auszug
Schaffst du es nicht regelmäßig zu deiner Bank, kannst du die Kontobewegungen über Electronic Banking mitverfolgen. So kannst du schnell abends noch einen Blick auf jene Zahlungen werfen, die neu dazu gekommen sind, und gegebenenfalls Kontakt mit deinem Berater aufnehmen, wenn etwas nicht passt.

Einspruchsfristen
Entdeckst du falsche Einzüge auf deinem Konto, wie etwa von Spendensammlern oder Lotterieunternehmen, die du nicht autorisiert hast, kannst du innerhalb von 56 Tagen Einspruch erheben und bei deiner Bank verlangen, dass diese Einzüge rückgerechnet werden. Am besten lässt du die Einzugsmöglichkeit für diese Unternehmen auch gleich sperren, damit du dich nicht noch einmal ärgern musst.

Falsche Überweisung
Auch Überweisungen, die du an Selbstbedienungsgeräten abgestempelt bzw. eingegeben hast, solltest du immer auf Durchführung kontrollieren. Siehst du einige Tage nach der Überweisung einen Geldeingang mit dem gleichen Buchungstext wie den ursprünglichen Ausgang, dann heißt das, dass die Überweisung zurückgekommen ist. In der Regel ist bei dem Eingang auch der Grund vermerkt, wie etwa dass das Auftraggeberkonto beim Empfänger nicht vorhanden ist, die Bankleitzahl falsch ist, etc. Dann musst du die Daten überprüfen und die Überweisung nochmals aufgeben.

Unbekannte Buchungszeile
Entdeckst du auf deinem Auszug ein unbekanntes Unternehmen, kannst du diesen Namen zunächst einmal über eine Suchmaschine suchen. Ein Beispiel: die Buchungszeile "Sochor" bedeutet, dass du bei Obi einkaufen warst. Stammt diese Buchung nicht von dir, solltest du sie bei deiner Hausbank reklamieren. Dasselbe gilt für Ein- bzw. Auszahlungen und Überweisungen, die fälschlicherweise auf dein bzw. von deinem Konto gebucht wurden. Bei nicht autorisierten oder fehlerhaften Abbuchungen räumt das Zahlungsdienste-Gesetz eine Einspruchsfrist von maximal 13 Monaten ab Belastungsvaluta ein.

Bankomat-Standortsuche
Erinnerst du dich nicht mehr an eine Bankomatbehebung, kannst du mittels der auf dem Auszug angedruckten Standortnummer nachsehen, wo du behoben hast und die Behebung somit auf Plausibilität prüfen. Den Link zur Standortsuche findest du in der Infobox.

Spesen
Auch für Kontoabschlussgebühren gibt es Fristen, innerhalb derer du widersprechen kannst. Normalerweise sind dies vier Wochen. Überprüfe die Höhe auf Plausibilität. Wenn du unbekannte Spesen auf dem Auszug entdeckst, kann es nicht schaden, bei deinem Betreuer nachzufragen. Nur so kannst du deren Auftreten das nächste Mal vermeiden.

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