„Informationskrieg“

ORF schickt Wehrschütz Verstärkung in die Ukraine

Medien
14.09.2023 10:39

Die Lage für die „Stimme des ORF von der Front“ in der Ukraine ist brisant: Denn die Akkreditierung von Korrespondent Christian Wehrschütz läuft ab - und er ist mit Vorwürfen konfrontiert, Putin-Propaganda zu verbreiten. Um die Berichterstattung zu „optimieren“, bekommt Wehrschütz jetzt zwei Unterstützer - der ORF bestätigte einen Bericht der „Krone“.

Man habe sich entschlossen, zwei weitere Journalisten - einen Mann und eine Frau - für die Ukraine zu akkreditieren, „um die Berichterstattung in einem im Informationskrieg immer unübersichtlicheren Umfeld zu optimieren und weiter auszubauen“, hieß es gegenüber der „Krone“. Christian Wehrschütz befinde sich derzeit in der Ukraine und berichte von dort „uneingeschränkt“, erklärte der ORF.

Wehrschütz und sein Team in der Ukraine (Bild: ORF)
Wehrschütz und sein Team in der Ukraine

Antrag für Akkreditierung läuft
Der Verlängerung der Akkreditierung von Wehrschütz selbst sieht der ORF positiv entgegen, die Anträge seien am Laufen. Diese Legitimation ermöglicht Reporten den Zugang zu frontnahen Gebieten.

„Krone“-Recherchen ergaben: Gegen Wehrschütz liegen weder beim ukrainischen Generalstab noch beim Nachrichtendienst Vorbehalte vor. Hoffnung gibt es zudem, dass sich das Außenministerium für den Reporter einsetzt.

„Vertraue auf ORF und Institutionen“
Wehrschütz selbst äußerte sich gegenüber der „Krone“ optimistisch: „Ich vertraue darauf, dass der ORF in Zusammenarbeit mit den österreichischen Institutionen sein Möglichstes tun wird, dass eine kritische und objektive Berichterstattung aus der Ukraine auch weiterhin möglich bleibt.“

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