Mit scharfen Worten an Eltern von volljährigen Autofahrern und eigenwilligen Wein-Bildern geht die Salzburger Politik gegen zunehmende Alko-Fahrten vor.
Die Polizei klagt: Die Zahl der Alko- und Drogen-Lenker hat zugenommen. Das Land appelliert für mehr Verantwortung im Straßenverkehr. Mit einer neuen Kampagne wollen sie den vielen Alko-Fahrten entgegenwirken. Botschaft: „Sicher nach Hause“. Drei Plakate werden bald diese Botschaft auf Plakatständern und Öffis verbreiten. Mit Bildern von lachenden und makellos aussehenden Menschen mit Wein- und Champagner-Gläsern.
Verkehrslandesrat mit Kritik an Eltern
Bei der Präsentation dieser neuen Kampagne – Kosten: 100.000 Euro – ging Polizei-Chef Bernhard Rausch auf die steigenden Zahlen bei Alko- und Suchtgift-Fahrten ein. Die Wirtschaftskammer bewarb Taxis als mögliche Heimbringer-Dienste für Veranstaltungen – zur Verhinderung von Alko-Fahrten. Scharfe Worte fand Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP): „Viele Eltern versagen bei der Verkehrserziehung.“ Die sollten sich mehr kümmern, wie ihre Kinder von Festen heim kommen. „Zu viele sind zu verantwortungslos unterwegs.“
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