15.000 Kinder pro Jahr

Volksschüler radeln für den Führerschein

Chronik
12.06.2023 17:00

Wo beginnt für Kinder die Eigenständigkeit? Eine mögliche Antwort ist der Fahrradführerschein. Dieser Tage treten wieder rund 15.000 Volksschul-Viertklässler unter den wachsamen Augen der Verkehrspolizei und des Jugendrotkreuzes (JRK) in die Pedale, um sich ihre Fahrerlaubnis zu verdienen. 

„Der Schutz von Kindern als die am meisten gefährdeten Verkehrsteilnehmer stellt eine wichtige Aufgabe für die ganze Gesellschaft dar“, so Oberst Johann Thumfart von der Landesverkehrsabteilung OÖ. Der Schein erlaubt Kindern schon ab zehn Jahren, sich unbegleitet im Verkehr zu bewegen, was sie sonst erst mit 12 dürften.

Radfahren wird immer beliebter
Die Zahl der Radfahrer ist seit 2007 um mehr als 30 Prozent gestiegen. Parallel dazu wächst die Zahl der im Straßenverkehr verunfallten Kinder. „Um dem entgegenzuwirken, organisiert das JRK mit Partnern jedes Jahr seit 1971 die freiwillige Radfahrprüfung“, so Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger: „In OÖ haben schon mehr als 780.000 Kinder diesen Meilenstein der Verkehrserziehung absolviert.“

Vorbereitung auf Prüfung nun auch mit App möglich
Seit Kurzem können sich die Nachwuchsfahrer mit einer App auch selbst auf die Prüfung vorbereiten. Multiple-Choice-Fragen sind für die Newcomer mit Videos, Bildern und erklärenden Texten aufgearbeitet.

Wenn der Exekutive im Straßenverkehr ein unbegleitetes Kind unter zwölf Jahren ohne Fahrerlaubnis ins Netz geht, kommen die Strafunmündigen mit einer Ermahnung davon. Die Erziehungsberechtigten müssen aber mit einer Geldstrafe rechnen.

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