KI am Werk

Bilder von Trumps „Verhaftung“ gehen viral

Ausland
21.03.2023 18:16

„Ich werde am Dienstag verhaftet.“ Mit diesen Worten hat der frühere US-Präsident Donald Trump auf seiner eigenen Social-Media-Plattform Truth Social seine Anhänger sowohl im Internet als auch auf den Straßen mobilisiert. Nun verbreiten sich tatsächlich Bilder in den sozialen Medien, die Trumps Verhaftung zeigen sollen.

Mal sieht man den Republikaner umringt von Polizeibeamten, wie er abgeführt wird. Auf anderen Aufnahmen will sich Trump losreißen, schafft es aber nicht. Dann wiederum wird eine schreiende Melania Trump gezeigt, die versucht, ihren Ehemann zu befreien. Auf den ersten Blick sehen die Bilder täuschend echt aus. Allerdings handelt es sich dabei um durch künstliche Intelligenz erstellte Bilder. 

All diese Bilder verstärken trotz ihres Fake-Charakters dennoch die Wut der Trump-Anhänger auf die regierende Elite und die Staatsanwaltschaften des Landes. Denn für sie ist die Sachlage klar: Hier geht es nicht um einen Kriminalfall, sondern um den Versuch, einen möglichen Gegenkandidaten von Präsident Joe Biden aus dem Rennen zu nehmen.

Anklage soll unmittelbar bevorstehen
Tatsächlich wird laut den Medien des Landes erwartet, dass der 76-Jährige, der im kommenden Jahr erneut als Präsidentschaftskandidat antreten möchte, in Kürze wegen der mutmaßlichen Schweigegeldzahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels im Wahlkampf 2016 angeklagt wird. Der Staatsanwalt von New York ermittelt gegen den abgewählten Ex-Präsidenten wegen Schweigegeldzahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels und das Model Karen McDougal.

Trump ruft Anhänger zu Protesten auf
Die Ermittler beschäftigt die Frage, ob Trump durch die Zahlung womöglich gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstoßen hat. Schweigegeld ist in den USA nicht illegal, aber die Anklage könnte die 130.000 Dollar (rund 121.000 Euro) für Daniels und 150.000 Dollar (rund 140.000 Euro) für McDougal als im Bundesstaat New York unzulässige Wahlkampfspende darstellen.

Trump, der sich erneut um eine Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bewirbt, wertet das Vorgehen als politisch motivierte „Hexenjagd“ und hat bereits zu Protesten aufgerufen. Diese erinnern stark an jene „Holt euch die Nation zurück“-Aufrufe, die in den tragischen Sturm auf das Kapitol am 6. Jänner 2021 mündeten. Um sich auf mögliche gewaltsame Proteste vorzubereiten, sind die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Gerichtsgebäude in Manhattan.

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