Beinahe fatal hätte eine Bergtour auf den 3006 Meter hohen Ritterkopf in der Goldberggruppe (Pinzgau/Salzburg) für einen Pongauer Bergsteiger (59) geendet. Der Mann rutschte am Grat aus und rutschte auf einer Gleitschneelawine rund 700 Meter in die Tiefe. Er überlebte mit verhältnismäßig leichten Blessuren.
Als der Rettungshubschrauber „Alpin Heli 6“ am Valentinstag um kurz nach 11 Uhr die Unfallstelle erreichte, sahen die Retter die Spuren einer 20 Meter breiten und 700 Meter langen Gleitschneelawine. Der Ski-Bergsteiger, der zum Unfallzeitpunkt keinen Helm trug, lag am Ende der Lawine im Ritterkar. Wie durch ein Wunder war er relativ glimpflich davongekommen und konnte im Schwebeflug aufgenommen werden.
Das Team des Unfallchirurgen behandelt den Verletzten seit seiner Einlieferung. „Abschürfungen, Wirbelsäulen- und Brustkorbverletzungen“, fasst der Arzt zusammen, warum der Pongauer noch einige Tage auf der Intensivstation beobachtet werden muss. Der Mediziner glaubt: „Die Verletzungen sollten alle folgenlos ausheilen. Vermutlich können wir ihn bald auf die Normalstation verlegen.“









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