Glaubt man einer aktuellen Umfrage, lag heuer in Österreich Bargeld in der Höhe von 737 Millionen am Heiligen Abend unterm Weihnachtsbaum.
Die Daten stammen aus einer Umfrage des Online-Tarifvergleichsportals „durchblicker“ unter 1200 Österreichern. Am Corona-Höhepunkt 2020 waren die Österreicher demnach noch spendabler: Da waren es noch rund 927 Millionen Euro, ein Viertel mehr als im heurigen Jahr.
Laut der Umfrage haben heuer erstmals Wertgutscheine Geldgeschenke als häufigstes Präsent abgelöst. Die Top-Packerl heuer: Gutscheine (47 Prozent), Bargeld (36 Prozent), Bücher (32 Prozent) und Kleidung & Schuhe (28 Prozent).
Reine Geldgeschenke sind beliebt wie nie
Von den Beschenkten hätte jede fünfte in Österreich lebende Person (21 Prozent) am liebsten ausschließlich Cash unterm Baum gefunden, vor zwei Jahren war es nur jede Achte. Das traf vor allem auf die Altersgruppe 18 - 29 zu (27 Prozent). Der Großteil (33 Prozent) präferierte 2022 allerdings eine Kombination aus Geld und anderen Geschenken. 16 Prozent der Befragten wollten dezidiert kein Geld zu Weihnachten, jedem bzw. jeder Fünften war es gleichgültig.
Salzburger sind am spendabelsten
Der Wohnort spielte bei der Anzahl der Scheine eine große Rolle: Das dickste Geldkuvert gibt es mit durchschnittlich 395 Euro pro Person in Salzburg, in Niederösterreich und in der Steiermark waren die Schenkenden mit 204 bzw. 215 Euro deutlich weniger spendabel. Traditionell findet ein beachtlicher Vermögenstransfer von der alten zur jungen Generation statt. In der Altersgruppe 18 bis 29 war die Wahrscheinlichkeit, ein Geldgeschenk zu bekommen, auch heuer viermal so hoch wie in der Generation 60+.
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