Schneemangel auf dem Gletscher im französischen Les Deux Alpes hatte dazu geführt, dass das für Anfang November geplante Weltcup-Opening um einen Monat verschoben wurde und am Freitag mit der Quali startet. Eine Verzögerung, die für Olympiasieger Alessandro „Izzi“ Hämmerle nicht ungelegen kam. „Aufgrund der Situation auf den europäischen Gletschern konnten wir erst spät ins Schneetraining einsteigen“, sagt der 29-Jährige. „So blieb uns noch mehr etwas Zeit. Ich fühle mich jetzt jedenfalls besser vorbereitet, als ich es vor einem Monat gewesen wäre.“
Auch wenn es beim ersten internationalen Kräftemessen im Rahmen des Europacups im Pitztal letzte Woche mit Rang 14 - gewertet wurde das Qualiergebnis, da die Final-Heats witterungsbedingt abgesagt werden mussten - noch nicht ganz nach Wunsch geklappt hatte. „Da bin ich beim Schlusssprung quasi in den Gegenhang geklatscht und habe bis ins Ziel noch einige Zeit verloren“, analysiert der Montafoner. „Ohne den Fehler wäre ich besser dagestanden.“
Besser dastehen will „Izzi“ jedenfalls in Les Deux Alpes, wo am Freitag die Quali und am Samstag das erste Rennen wartet. „Ein guter Start würde gleich Druck wegnehmen“, weiß der dreifache Gesamtweltcupsieger, der in der Vorsaison beim Angriff auf seine vierte Kristallkugel beim Finale von einer Covid-Infektion ausgebremst wurde und so Martin Nörl (D) den Vortritt lassen musste. „Das Ergebnis hängt aber von vielen Faktoren ab und am Ende braucht es am Tag X auch ein Quäntchen Glück.“
Nach dem Start in Frankreich gibt es eine zweiwöchige Pause, ehe es am 16./17. Dezember in Cervinia (It) weitergeht. Am 18. wartet dann die Quali im Montafon. „Klar ist es stressig, aber das geht allen so“, sagt Hämmerle. „Ich bin einfach froh, wenn wir zum Fahren kommen - außerdem komme ich so schnell aus Cervinia zurück.“ Peter Weihs








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