Dauer nicht absehbar

Innsbrucker Klinik muss planbare OPs verschieben

Tirol
29.11.2022 11:45

Die Innsbrucker Universitätsklinik gab am Dienstagvormittag bekannt, dass man vereinzelt „nicht dringende und planbare“ Operationen verschieben müsse. Für die Maßnahme gebe es mehrere Gründe. 

Vor allem in Bereichen mit vielen Akutpatienten könne es zu Verschiebungen kommen, ließ Klinik-Sprecher Johannes Schwamberger wissen. „Da sprechen wir aber wirklich von vereinzelten Operationen“, teilte er auf „Krone“-Nachfrage mit, „kein Vergleich zu Corona-Zeiten.“ Auch Nicht-Notfall-Patienten, die Schmerzen hätten oder deren Zustand sich verschlechtern würde, würden auf jeden Fall operiert. Man schaue sich jeden Fall einzeln an. Als Beispiel für eine Operation, die verschoben werden könnte, nannte Schwamberger die Entfernung eines Metallstückes, das nach einer Verletzung zur Stabilisation eingesetzt wurde. 

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Dringende Eingriffe und vor allem die Notfallversorgung sind natürlich jederzeit gewährleistet

Johannes Schwamberger, Sprecher der tirol kliniken

Personalmangel und Wintersaison als Gründe
Die Maßnahme sei laut dem Klinik-Sprecher notwendig, um Kapazitäten für Akutpatienten frei halten zu können, und der aktuellen Situation geschuldet: Zum einen fehlt Personal, was durch saisonal bedingte Krankheiten noch verstärkt wird, zum anderen steigt durch die beginnende Wintersaison die Anzahl der Notfallpatienten. 

Wie lange die Maßnahme dauern wird, ist laut Schwamberger noch nicht abschätzbar. Betroffen seien alle Bereiche der Klinik, wenn auch nicht gleich stark. Wenn eine Operation verschoben werden muss, werde der betroffene Patient aktiv kontaktiert, „und wir bitten jene, die es betrifft, um Verständnis“.

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