Es ist nicht der erste amerikanische Brauch, der nach Österreich schwappt - und der Handel profitiert auch hier. In Vorarlberg werden am „Black Friday“ Millionen ausgegeben - trotz Krise.
Am „Black Friday“, da klingeln die Kassen - und zwar längst nicht mehr nur in Amerika.
Auch in Vorarlberg hat der Aktionstag, der sich vielerorts schon zu einer ganzen Aktionswoche ausgewachsen hat, in den Köpfen manifestiert. Immerhin kennen sieben von zehn Ländle-Bürgern den „Black Friday“, wenn auch nur 18 Prozent „wirklich einkaufen“ wollen, wie die Wirtschaftskammer abgefragt hat. 49 Prozent geben an, „wahrscheinlich shoppen“ zu gehen, während 34 Prozent keinen Black-Friday-Einkauf tätigen wollen.
In den Köpfen ist der Black Friday angekommen, in den Herzen noch nicht gleichermaßen.
Michael Tagwerker, Wirtschaftskammer Vorarlberg
Dass die Aktionsangebote, die vor allem bei großen Handelsketten zu finden sind, doch ihr Publikum finden, dafür sprechen die Zahlen. Denn der Vorarlberger Handel verbucht am „Black Friday“ ein Umsatzplus von nicht weniger als 20 Millionen Euro, berichtet Michael Tagwerker von der Wirtschaftskammer. Gekauft werden vor allem Kleidung (52 Prozent), Spielwaren (30 Prozent), Sportartikel (28 Prozent) und Kosmetika (27 Prozent).
Heuer wird deutlich mehr ausgegeben
Interessant ist, dass heuer am schwarzen Freitag mehr ausgegeben wird als noch im Vorjahr. Konkret bedeutet das: Dieses Jahr lassen die Konsumenten in Vorarlberg rund 280 Euro in den Geschäften liegen - im Vorjahr waren es nur 200 Euro. Ein erstaunlicher Wert angesichts der Krisenhaftigkeit des heurigen Herbstes. Vielleicht machen sich die Menschen jedoch gerade wegen Inflation und Teuerungswelle besonders gern auf Schnäppchenjagd.








Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).