Besuch von der Polizei bekamen acht Baustellen in Oberösterreich. Ziel der Kontrollen war die Branche Baustahlverlegung, da es hier konkrete Hinweise auf Schwarzarbeiterbeschäftigung und Sozialleistungsbetrug im großen Stil gab.
Bereits am 16. November lief die Großaktion unter der Leitung der PI Tumeltsham FGP von der Fremden- und Grenzpolizeilichen Einheit „PUMA“ in Kooperation mit Betrugsermittlern vom Stadtpolizeikommando Linz und der Finanzpolizei sowie Kräften der Bereitschaftseinheit und drei Drohnen-Teams an. An dem Einsatz waren insgesamt 130 Einsatzkräfte der LPD OÖ, der Finanzpolizei und des BFA beteiligt. Von den acht Kontrollen fanden drei im Stadtgebiet Linz, zwei im Bezirk Urfahr-Umgebung und je eine in den Bezirken Linz-Land, Gmunden und Vöcklabruck statt.
Auf acht Baustellen wurden 93 Arbeiter angetroffen und kontrolliert. Dabei konnten zahlreiche Übertretungen festgestellt werden. Ein Arbeiter war zudem im Schengener Informationssystem zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.
Aufgrund der Vielzahl der festgestellten Schwarzarbeiter wurden von den Kriminalbeamten des SPK Linz und der Finanzpolizei neuerliche Ermittlungen wegen organisierter Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug aufgenommen und zahlreiche Zeugenvernehmungen durchgeführt.
Der Geschäftsführer einer Baustahlverlegungsfirma musste auf einer Baustelle von Beamten der Bereitschaftseinheit OÖ aufgrund versuchter Behinderung der Amtshandlung und versuchter Beeinflussung von Zeugen weggewiesen werden.









Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).