Mit Drogen betäubt
Freund zerstückelt: 22 Jahre Haft für Französin
Eine Frau, die ihren Freund ermordet und dann zerstückelt hat, ist von einem Gericht in Frankreich zu 22 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Gericht in der nordfranzösischen Stadt Rouen sah es als erwiesen an, dass die 35-Jährige den Vater des gemeinsamen Kindes zusammen mit ihrer 39-Jährigen Freundin im November 2018 getötet hat.
Ihr Freund habe ihr Leben mit seinem gewalttätigen Verhalten ruiniert, erklärten die Anwälte der 35-Jährigen. Ihre Komplizin erhielt eine 17-jährige Haftstrafe. Damit blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft.
45-Jähriger wurde mit Drogen betäubt
Die beiden Frauen sollen den 45-Jährigen in der Nacht zum 4. November 2018 in einem Vorort von Rouen zunächst mit Drogen betäubt und dann mit einem Messer umgebracht haben. Anschließend zerstückelten sie den Leichnam und warfen die Teile zusammen mit Steinen in Taschen gefüllt in die Seine. Beide gaben die Tat zu.
35-Jährige war Opfer häuslicher Gewalt
Ihr Freund habe sich nach der Geburt des gemeinsamen Kindes verändert, hatte die 35-Jährige vor Gericht ausgesagt. Er habe viel Alkohol getrunken, sie vergewaltigt, eingesperrt und mit einem Messer bedroht.
Fälle von Frauen, die gewalttätige Ehemänner oder Partner ermordet haben, haben in Frankreich in den vergangenen Jahren die Unterstützung von Feministen hervorgerufen. Am Samstag demonstrierten Zehntausende Menschen in ganz Frankreich für ein neues Gesetz, das Frauen besser vor sexistischer und sexueller Gewalt schützen soll.












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