Nach dem Abpfiff ist vor dem Anpfiff - gilt unmittelbar vor der WM ebenso wie nach der WM. Die großen Ligen haben seit Mitternacht Pause, die Fußball-Welt begibt sich in die Wüste, die Ersten, die in Katar letzte Woche eingetroffen waren, sind ein Teil der US-Mannschaft, jetzt trudeln sie alle nacheinander ein, ab Sonntag heißt es ja bereits „Alles WM“.
Zum Teil mit Umwegen, Deutschland zum Beispiel fliegt heute von Frankfurt in den Oman, bestreitet dort noch ein Testspiel, ehe es dann Donnerstag nach Doha geht. Aus Gründen der Nachhaltigkeit reist die Truppe von Teamchef Hansi Flick übrigens per Linienflug ins Trainingslager.
Skurril übrigens auch, wie die WM die Planungen der Klubs beeinflusst: Der FC Liverpool schiebt Ende November ein Trainingslager in Dubai ein, Trainer Jürgen Klopp hätte seinen Nicht-WM-Spielern gerne eine Pause gegönnt, geht aber nicht, da die „Reds“ vier Tage nach dem WM-Finale (18. Dezember) schon im englischen Carabao-Cup in der vierten Runde bei Manchester City ran müssen. Warum Klopp nach Dubai will? „Wir sind nur eine Flugstunde von Katar entfernt, das ist also gleich um die Ecke. Wenn jemand das Turnier vorzeitig verlassen muss, kann er sofort zu uns stoßen.“
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