Schwarzgeld, Korruption und Co.! Nach dem WM-Endspiel am 18. Dezember in Katar wird unter das dunkle Kapitel ein Schlussstrich gezogen, eine neue Zeitrechnung startet. Eine Kolumne von „Krone“-Sportchef Peter Moizi.
Korruption, Steuerbetrug, Bestechung und Geldwäsche - jahrelang spielten sich beim Fußball-Weltverband FIFA Geschichten wie in einer kriminellen Organisation ab. Netflix beleuchtet die korrupten Machenschaften rund um den ehemaligen Präsidenten Joseph Blatter, deckt rechtzeitig vor der WM Skandale auf.
Funktionäre, die in Saus und Braus lebten, in Luxus-Penthouses oder Villen residierten, in Privatjets um die Welt flogen, und Skandal-Protagonisten wie Chuck Blazer, der jahrelang nicht einmal Steuererklärungen ausfüllte. Packend, spannend und fesselnd - eine Doku zum Staunen.
Die FIFA taumelte von einem Skandal in den nächsten, ein Drama, welches bereits mit der WM-Vergabe 1978 nach Argentinien begann. Österreichs Córdoba-Wunder ereignete sich in einem Land, das damals eine Militärdiktatur, der 30.000 (!) Menschen zum Opfer fielen, war.
Russland wurde als Austragungsort 2018 massiv kritisiert, Katar 2022 gilt als umstrittenste Endrunde aller Zeiten. Sogar das FBI ermittelte im FIFA-Fall, entwirrte irre Verstrickungen und stieß auf Geldwäsche, Betrügereien, Schutzgelderpressung und Steuerhinterziehung. Nach dem Endspiel am 18. Dezember wird unter das dunkle Kapitel ein Schlussstrich gezogen, eine neue Zeitrechnung startet. Schwarzgeld und Korruption dürfen nie wieder für die WM-Vergabe einer Endrunde entscheidend sein!
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