Mir ist schon klar, dass der Strom an der Börse gehandelt wird. Aber ist das wirklich notwendig? Verstehen tut das nämlich kein Mensch. Seit Jahren wird uns seitens der Landespolitik eingeredet, dass wir uns dank unserer Wasserkraft in Sachen Energie quasi keine Sorgen machen müssen. Den Satz „Die Tiwag ist zu 100 Prozent im Eigentum des Landes“ (sprich, sie gehört den Tirolerinnen und Tirolern) habe ich ebenfalls schon geschätzte 10.000-mal gehört.
Und? Was bringt uns das nun? Offensichtlich wenig bis gar nichts. Wie der Bericht rechts zeigt, explodieren auch bei uns die Stromkosten. Da nützt mir die Ausrede „Die Tiwag ist nach vor einer der billigsten Anbieter in Österreich“ wenig, wenn sich der Strompreis verzehnfacht. Und auch in diesem Fall muss der Krieg herhalten - wie für alle Teuerungen der letzten Monate. Wobei das im Falle der Energie schon stimmen wird - im Gegensatz zu vielen anderen Dingen. Weil der Strom- an den Gaspreis gekoppelt ist. Warum das notwendig ist? Auch das ist sehr schleierhaft!
Dass es die Tourismusbetriebe besonders hart trifft, ist auch klar. Das mit dem Energiesparen in den Betrieben ist leider nicht ganz so einfach. Es kommt nämlich kein Gast, wenn es im Zimmer nur mehr 19 Grad hat und er mit Pullover und Handschuhen zum Abendessen gehen muss. Aber die Gäste werden auch ausbleiben, wenn der Hotelier oder Gastwirt die Kosten 1:1 an den Kunden weitergibt. Den Touristikern steht das Wasser bis zum Hals. Hier braucht es rasch Lösungen, sonst droht nach Corona der nächste Kollaps!








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