Eine Kuh in der Jauchegrube oder ein Hund im Zaun: Bei der Feuerwehr werden nicht nur Menschenleben gerettet. „Man merkt bei uns schon am Namen, dass wir in Amstetten besonders tierliebend sind“, scherzt man im Bezirksfeuerwehrkommando im Hinblick auf die „tierischen“ Nachnamen im Kommando.
An der Spitze des Bezirksfeuerwehkommandos steht nämlich Rudolf Katzengruber, sein Stellvertreter heißt Josef Fuchsberger. Deutlich ernster wird man, wenn man an die jüngsten Einsätze im Bezirk zurückdenkt, die den vollen Einsatz der Kameraden erforderten. So musste etwa Kuh „Elmira“ aus einer Jauchegrube gerettet werden. Sie war durch einen Spalt drei Meter in die Tiefe gestürzt. Ähnlich misslich war die Lage von Hund „Mischa“, der durch einen Zaun schlüpfen wollte, doch zwischen den Gitterstäben stecken blieb. Besonders in Erinnerung blieben auch ein Pony, das aus einem Bach gerettet werden musste, und eine trächtige Katze, die nicht durch das gekippte Fenster gepasst hatte und zu ersticken drohte.
„Ist nicht lustig...“
Mehrmals pro Monat müssen die Florianis zu Tierrettungen ausrücken. Die meisten von ihnen sind erfolgreich, was alles andere als selbstverständlich ist. Oft ist es nur mit viel Geschick und Ideenreichtum möglich, die Tiere aus der misslichen Lage zu befreien. „Und es ist alles andere als lustig, eine eingebrochene Kuh aus einer Güllegrube zu bergen“, betont ein Feuerwehrmann. Der Dank der Tierbesitzer macht aber die Strapazen meist schnell wieder vergessen
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