Die alpinen Rettungskräfte waren im vergangenen Sommer häufig am Berg gefordert - auch bei Leichtsinn oder Unerfahrenheit. Gerade duese Kategorie von Einsätzen wäre oftmals vermeidbar, wie ein paar skurrile Einsätze zeigen.
Vergangenen Samstag geriet ein Ungar (26) im Steinernen Meer in Bergnot. Der Mann hatte sich zuvor von seiner Gruppe getrennt, war zudem unerfahren und schlecht ausgerüstet: Er hatte lediglich Winterschuhe und Jogginganzug an und ein Turnsackerl dabei. Bergretter und zwei Hubschrauber rückten in Maria Alm zu seiner Rettung aus.
Allein in den vergangenen drei Jahren passierten zig ähnliche, vermeidbare Alpinunfälle in Salzburg:
Für die mehr als 1470 Salzburger Bergretter sind Einsätze wie diese zur Routine geworden. 2022 mussten sie bereits 638 Mal ausrücken, 549 Personen wurden geborgen. 22 Menschen ließen ihr Leben in den Bergen.








Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).