Bundespräsidentenwahl

Van der Bellen erreicht in Tirol fast 60 Prozent

Tirol
09.10.2022 19:33

Österreichweit waren am Sonntag 6.363.489 Personen zur Wahl des Bundespräsidenten aufgerufen. In Tirol gab es exakt 540.626 Stimmberechtigte. Bereits nach der ersten Hochrechnung stand fest, dass „Titelverteidiger“ Alexander Van der Bellen wieder in die Hofburg einzieht. In Tirol konnte der bisherige Amtsinhaber starke Ergebnisse einfahren. Landesweit kam er laut vorläufigem Ergebnis auf fast 60 Prozent!

Das vorläufige Endergebnis ohne Briefwahl:

Vorläufiges Ergebnis in Tirol

  • Alexander Van der Bellen: 59,56 Prozent
  • Walter Rosenkranz: 18,21 Prozent
  • Tassilo Wallentin: 7,0 Prozent
  • Dominik Wlazny: 6,88 Prozent
  • Gerald Grosz: 5,16
  • Michael Brunner: 1,94
  • Heinrich Staudinger: 1,24

Starke Ergebnisse für Van der Bellen in Tirol
Gute Ergebnisse konnte Alexander Van der Bellen in Tirol einfahren - die vorläufigen Ergebnisse:

  • Bezirk Landeck: 65,86 Prozent
  • Innsbruck: 64,67 Prozent
  • Bezirk Reutte: 61,60 Prozent
  • Bezirk Innsbruck-Land: 60,86 Prozent
  • Bezirk Kitzbühel: 59,64 Prozent
  • Bezirk Imst: 56,98 Prozent
  • Bezirk Lienz: 55,78 Prozent
  • Bezirk Kufstein: 55,47 Prozent
  • Bezirk Schwaz: 54,51 Prozent

Fast 90 Prozent in Heimatgemeinde
In seiner Heimatgemeinde Kaunertal erreichte Van der Bellen 88,28 Prozent - das beste Ergebnis in Tirol. Über 80 Prozent erreichte er zudem in Jungholz (81,58 %) und Stanz bei Landeck (80,62 %). Das schlechteste Ergebnis fuhr Van der Bellen in Spiss (Bezirk Landeck) mit 24,44 Prozent ein.

FPÖ-Rosenkranz in drei Bezirken über 20 Prozent
Der Kandidat der Freiheitlichen, Walter Rosenkranz, kam laut derzeitigem Stand in den Bezirken Imst, Schwaz und Lienz auf über 20 Prozent. In Spiss, wo Van der Bellen sein schlechtestes Ergebnis einfuhr, erreichte Rosenkranz mit 53,33 Prozent sein bestes Ergebnis.

Endgültiges Ergebnis erst am Montag
Im Ergebnis vom Sonntag fehlen allerdings noch die Wahlkartenstimmen, die per Post oder persönlich bei der Bezirkswahlbehörde abgegeben wurden (also die „Briefwahl“). Und das sind sehr viele: 958.136 Wahlkarten wurden ausgestellt, das macht 15 Prozent der Wahlberechtigten aus - und damit dürfte es an die 825.000 Briefwähler geben. Das Endergebnis der Wahl wird für Montag oder Dienstag erwartet.

Nur jene Wahlkarten, die in „fremden“ Wahllokalen abgegeben wurden, wurden gleich am Sonntag mitgezählt. Die Briefwahlstimmen werden erst am Montag ausgewertet und könnten noch Veränderung bringen. Christoph Hofinger von SORA verwies im Vorfeld der Wahl darauf, dass die Wahlkarten etwa bei der Bundespräsidenten-Stichwahl im Jahr 2016 gut zwei Prozentpunkte Veränderung gegenüber dem Urnenergebnis gebracht hatten.

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