Mirko Linke, langjähriger Stadionsprecher des deutschen Regionalligisten Lok Leipzig, muss seine Koffer packen. Eine antisemitische Grafik, die der 54-Jährige in seinen Whatsapp-Status gestellt haben soll, kostete ihm schlussendlich den Job.
„Nach der Veröffentlichung einer vollkommen inakzeptablen Grafik in den sozialen Medien, die gegen die gelebten Werte des 1. FC Lok verstößt, hat der Verein die Zusammenarbeit mit Stadionsprecher Mirko Linke beendet“, begründete der Verein den Schritt auf der Klub-Website.
Besagte Grafik zeigt „Mr. Proper“, in dessen Sonnenbrille sich die Gleise des NS-Konzentrationslagers Auschwitz spiegeln. Linke habe damit andeuten wollen, man solle Chemie-Fans in einen Zug nach Auschwitz setzen, so der Vorwurf.
Wie die deutsche „Bild“ schreibt, habe sich Linke bereits tränenreich beim FC Lok entschuldigt und sehe sein Fehlverhalten ein. „Ich habe einen unbeabsichtigten Fehler gemacht und mich in aller Form beim Verein dafür entschuldigt. Ich verstehe und akzeptiere die Entscheidung des Klub“, so der einstige Stadionsprecher der Leipziger.








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