27.09.2022 19:30 |

Nicht rechtskräftig

Zwölf Jahre Haft für mutmaßlichen Kinderschänder

Ein krimineller Österreicher (28) ist am Dienstag im Landesgericht Salzburg nicht rechtskräftig zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah als erwiesen an, dass er sich mehrfach an seiner erst sechsjährigen Stieftochter verging. 

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

In drei von vier Anklage-Punkten erkannte das Landesgericht einen sexuellen Missbrauch von Unmündigen an, bei zwei Fällen wurde es als schwer gewertet. Der gebürtige Österreicher, ein fünffach vorbestrafter Rückfallstäter, hatte sich zu Prozessbeginn im Salzburger Landesgericht zu den Vorwürfen nicht schuldig bekannt.

Übergriffe auch während Freigängen
Laut Anklage der Staatsanwaltschaft hat der 28-Jährige zwischen 2019 und Oktober 2021 die Tochter seiner damaligen Lebensgefährtin auf schreckliche Art und Weise für seine sexuellen Fantasien missbraucht. Teilweise soll er dem Opfer sogar Süßigkeiten dafür versprochen haben, geht aus der Anklageschrift hervor. Für die Taten soll er zudem Freigänge während seiner Gefängniszeit genutzt haben. Der Angeklagte nahm Bedenkzeit.

Anmerkung der Redaktion: Der Verurteilte gilt noch als mutmaßlicher Kinderschänder, da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.

explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?



Vorteilswelt

Alle Magazine der Kronen Zeitung