Fünf Jahre waren der Angeklagte und das mutmaßliche Opfer ein Paar. Nun steht Stalking im Raum: 120 Mal soll der 21-Jährige seine Ex-Freundin am Tag angerufen, Geschenke vor die Haustüre gelegt und sie bei der Arbeit besucht haben. Der 21-Jährige bestreitet.
„Die Vorwürfe sind grob unrichtig und falsch“, sagte Verteidiger Franz Essl. „Ich habe sie nie beharrlich verfolgt oder körperlich verletzt“, betonte der Student in Salzburg vor Richter Thomas Tovilo-Moik. Im Hintergrund gäbe es Streit zwischen den Eltern, erzählte er. Eifersucht spiele eine Rolle. Die beiden hätten sich selbst nach der Anzeige weiter getroffen, legte Essl Beweise vor. Das Opfer meinte: „Ja, ich war bei ihm, weil ich Angst hatte.“ Der Richter vertagte aufgrund von Beweisanträgen.
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