Gemeinderat Kay-Michael-Dankl fordert nun eine gründlichere Untersuchung nach den Missständen im Senecura-Heim in Lehen.
„Den Kopf von Schellhorn zu fordern, ersetzt keine genaue Analyse und Aufarbeitung“, sagt Stadt-Gemeinderat Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus). Damit spricht er die gegenseitigen Schuldzuweisungen und Rücktrittsforderungen der Salzburger Parteien nach Bekanntwerden des Pflege-Skandals im Senecura-Heim in Lehen an. „Es braucht einen Untersuchungsausschuss, der die systematischen Mängel in der Aufsicht durchleuchtet“, fordert Dankl. Damit ein Untersuchungsausschuss stattfinden kann, braucht es die Zustimmung von einem Viertel der Abgeordneten im Landtag. Im Salzburger Fall wären das neun Personen. „Die Politik hat die Aufgabe, Probleme ehrlich zu benennen und an Lösungen zu arbeiten“, sagt Dankl.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.