Es war der große Aufreger am 7. Spieltag der Deutschen Bundesliga: Fans von Borussia Mönchengladbach haben beim 3:0 gegen RB Leipzig mit einem Hass-Banner beinahe einen Spielabbruch provoziert
Im Fokus: Max Eberl. Der Ex-Sportdirektor der „Fohlen“ soll kurz vor einem Wechsel zu RB Leipzig stehen. Zum Ärger mancher Gladbach-Fans. „Niemand hier wird je vergessen, wo wir herkommen und wo du hingehst. Du charakterloses Arschloch“, war während des Spiels auf einem Plakat der Borussia-Anhänger zu lesen. Dann stand auf einem Banner: „Ein Hurensohnverein stellt nur Hurensöhne ein.“
Szenen, die man im Sport eigentlich nicht sehen will. Der Stadionsprecher griff ein, forderte die Fans auf, die Plakate abzuhängen. Passiert dies nicht, würde Schiedsrichter Patrick Ittrich die Partie sonst unterbrechen. Sogar ein Abbruch wäre möglich gewesen.
„Das muss unterbunden werden“
Nach dem Spiel äußerte sich der Referee zu den Geschehnissen und schilderte den „Drei-Stufen-Plan“. „Zuerst unterbricht man die Begegnung, dann verlassen die Mannschaften den Rasen und gehen in die Kabinen und als letzten Schritt würde ich das Spiel abbrechen“, sagte Ittrich. „Natürlich muss es verhältnismäßig ablaufen, aber bei Spruchbändern und derartigen Beleidigungen habe ich eine relativ kurze Leine. Dieser rechtsfreie Raum muss sowohl im Internet als auch im Stadion unterbunden werden.“
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