Meister Salzburg entschied erst 14 Sekunden vor der Sirene dank Schneiders 2:1 Auftaktspiel in der Eishockeyliga gegen Vienna Capitals. Schon heute ist Fehervar - 4:1-Sieger bei Pustertal - der nächste Gegner.
Was vor den Augen von Nationalteamchef Roger Bader begann, als würden die Eisbullen die Vienna Capitals mit Haut und Haaren verspeisen, wurde spätestens im Mitteldrittel zu einer höchst zähen Partie für den Eishockeyliga-Meister. Der in seinem Spiel immer mehr die in der Champions Hockey League schon gesehene spielerische Linie und vor allem das Tempo verlor, nun auch brenzlige Szenen vorm Tor von Goalie Tolvanen lösen musste.
Sein Gegenüber Starkbaum blieb eine Bank für die Gäste, die im zweiten Drittel viel Präsenter waren, drei Überzahlspiele hatten. Doch zumindest das Penaltykilling funktionierte bei den Eisbullen, die mit ihren Chancen weiterhin leichtfertig umgingen, wie gewohnt.
Aufrichten konnte sich die McIlvane-Crew dann am Führungstor. Kaum zurück von Pause zwei auf dem Eis, zog Genoway im Powerplay aus der Distanz ab, traf exakt neben die Stange. Eng und umkämpft blieb die Partie. Zumal die Wiener durch Hartl noch ausgleichen konnten.
Ehe es doch nichts mit einer erneuten Verlängerung wurde. Nur 14 Sekunden vor der Sirena erkämpfte Nissner den Puck, den Raffl dann noch Schneider perfekt servierte.
„Ich hab schon geschrieen: schieß, schieß. Aber Tom hat mich noch gefunden“, grinste der Siegtorschütze, der einräumte: „Im zweiten Drittel haben wir den Faden verloren. Aber Hut ab vor den Wienern, sie haben toll gekämpft.“ Für ihn fix: „Wir können um einiges besser spielen.“
Bereits heute kommt Fehvervar - schlug zum Auftakt bei Pustertal 4:1 zu - in die Eisarena. Es steigt damit die Finalneuauflage der alten Saison. Da hatten die Bulls mit 4:0 Siegen das Meisterstück vollbracht.








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