E-Bikes, Schmuck, Haushaltsgeräte und Co.: Die Liste jener Dinge, die sich ein Tiroler Ehepaar mit falschen Versprechungen angeeignet haben soll, die letztlich aber nie bezahlt wurden, ist lang. Nun konnte den Verdächtigen das Handwerk gelegt werden. Der Schaden beträgt mittlerweile weit mehr als 100.000 Euro. Das Paar sitzt in Haft.
Ein ganzes Jahr lang sollen der 46-jährige Einheimische und dessen Ehefrau (45) tirolweit ihr Unwesen getrieben haben. Das Paar wird verdächtigt, zumindest 44 Betrugshandlungen zwischen Anfang Juli 2021 und Ende Juni dieses Jahres begangen zu haben. Die Vorgehensweise war meist dieselbe.
Falsche Versprechungen
Das Duo marschierte in diverse Geschäfte, täuschte laut Polizei „Zahlungswillig- und Zahlungsfähigkeit“ vor und nahm die auserwählte Beute mit dem Versprechen, die Rechnung später oder per Überweisungen zu begleichen, mit nach Hause. Viele Händler fielen auf die Masche herein. Erbeutet wurden so unter anderem sündteure E-Bikes, Schmuck, elektronische Geräte oder Haushaltswaren. Der bisherige Gesamtschaden wird mit mehr als 100.000 Euro beziffert.
Das Ehepaar wurde zwischenzeitlich in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert.
Die Ermittler
Zeche in Hotels geprellt
Doch damit nicht genug: Das Ehepaar soll - bisher sind zwei Fälle bekannt - auch die Zeche nach Hotelaufenthalten geprellt haben. Aufgeflogen war das Duo letztlich, nachdem ein Radhändler im Stubaital stutzig geworden war und die Polizei informiert hatte.
Die beiden Verdächtigen wurden festgenommen und mittlerweile in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Weitere Ermittlungen sind im Gange.









Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).