Gewerkschaft vida fordert frühere Kollektivvertrags-Verhandlungen.
Auf einen „heißen Herbst“ stellt sich die Gewerkschaft vida ein. Sie fordert Sonderkollektivvertragsverhandlungen im Herbst für jene Bereiche, die eigentlich erst 2023 verhandelt werden sollen. „Die Löhne müssen jetzt steigen, denn die Beschäftigten müssen mit ihren Einkommen gut auskommen und leben können“, sagt der Salzburger vida-Landesvorsitzende Friedrich Schinagl. Für ihn verpuffen die Entlastungsmaßnahmen einfach zu schnell, und: „Einmalzahlungen decken eben keine laufenden Kosten.“
Die Gewerkschaft hat die Forderung nach früheren Verhandlungen bereits an die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) verschickt. Eines ist jetzt schon klar: Es werden keine Konflikte gescheut. „Die Kaufkraft der Menschen muss jetzt steigen“, ist sich Schinagl sicher und fordert die Verankerung eines Mindestbruttolohns von 2000 Euro.
Auch den Forderungen nach Preissenkungen will man Nachdruck verleihen. Der Gewerkschaftsbund ÖGB hat am Samstag um 14 Uhr ein Demo mit Start am Hauptbahnhof geplant.
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