Mittlerweile ist Bürmoos die Heimat von mehr als 5000 Bürgern und der Ort wächst kontinuierlich. „Die größten Sprünge sind aber vorbei. Da hatten wir teilweise einen Zuwachs von 200 Bürgern pro Jahr“, berichtet Bürgermeister Fritz Kralik. Er ist seit 2018 im Amt und wird bei der nächsten Wahl altersbedingt nicht mehr antreten. Die Suche nach einem Nachfolger läuft.
Wachstum soll es in der Gemeinde dennoch weiter geben, der Wohnraum aber vermehrt für Einheimische entstehen. 15 günstige Baugründe mussten wegen des Andrangs gar verlost werden. Auch auf einem ehemaligen Areal einer Gartenerde-Firma sollen Wohnungen entstehen, wie auch ein Betriebs- und Gewerbegebiet. Eine Hürde muss aber zuvor noch genommen werden, denn derzeit besteht für das Gelände noch eine Deponieverordnung. „Ich bin guter Dinge, dass die noch heuer aufgehoben wird“, sagt der Ortschef.
Kommendes Jahr wird der Ausbau und die Sanierung der Schulen abgeschlossen sein. „Die gehören dann sicher zu den modernsten Schulen“, so Kralik. Er will einen MINT-Schwerpunkt etablieren, derzeit läuft dieser noch als Schulprojekt. Für die Region wäre es laut Kralik eine gute Ergänzung. Da gibt es bereits Sport- und Musikschwerpunkte. Am Ende werden die Schulen 21 Millionen Euro kosten.
Teuer ist der Erhalt der Straßen. Da macht sich der geringe Niederschlag bemerkbar. Der Torf trocknet aus und die Straßen senken sich“, berichtet der Bürgermeister, der ein weiteres Wasser-Problem hat: Für eine bessere Qualität wird in den Badesee Frischwasser eingeleitet. Das hat zu einer besseren Sichttiefe geführt, aber auch das Pflanzenwachstum im See anregt. Heuer hat die Gemeinde ein Mähboot gekauft.








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