Ein kurioser Transport sorgte am Freitag am Abend nicht nur in Gaissau für Aufsehen. Tage später stellt sich heraus, es war rechtlich in Ordnung. Zwei weitere Pistengeräte wurden nun vom Gerichtsvollzieher abgeholt.
Freitagabend staunte ein ganzes Dorf, Samstag das halbe Bundesland. Nach der Pleite der Gaissauer Bergbahnen transportierte ein Lkw von Ex-Geschäftsführer Bernhard Eibl in einer Nacht-und-Nebel-Aktion eine Pistenraupe ab. Ausgerechnet am Tag der Konkursanmeldung über das Skigebiet. Der Laster wurde von Einheimischen und von der Polizei gestoppt.
Tagelang standen Lkw und Raupe auf einem Parkplatz an der Krispler Landesstraße. Wie Masseverwalter Wolfgang Hochsteger mitteilte, sei nach Prüfung der Sach- und Rechtslage nun aber klar: „Die Raupe steht im Eigentum einer Leasingfirma, nicht der Bergbahn.“ Sie wird demnächst übergeben.
Geldmittel fehlen, Vermögen aber offenbar vorhanden
Am Mittwochnachmittag wurden zwei weitere Pistenraupen an ihre Eigentümer zurückgestellt. Diesmal kam allerdings der Gerichtsvollzieher. Ein rechtskräftiges Urteil - noch vor Konkurseröffnung ergangen — war Grund für die Herausgabe.
Dass dem erneut in die Pleite geschlitterten Skigebiet flüssige Geldmittel fehlen, war ebenso Thema bei Gericht. Hochsteger zeigte am Dienstag an, dass es der Konkursmasse an Liquidität fehle. Vermögen sei jedoch vorhanden: Lift, Anlagen und eine Liegenschaft könnten verwertet werden.









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