Nach dem Bau einer neuen Bahnunterführung fehlt in Ternitz plötzlich ein Schutzweg vor der Schule. Die Opposition gibt der regierenden SPÖ die Schuld, die spielt den Ball allerdings weiter ans Land.
Zwölf Millionen Euro kostete die Bahnunterführung in der Ternitzer Katastralgemeinde Pottschach im Bezirk Neunkirchen. Über zwei Jahre wurde an dem Großprojekt in unmittelbarer Nähe zur Volks- und Mittelschule gebaut. Ganz fertig ist es aber trotz erfolgter Verkehrsfreigabe im Juli noch nicht. Denn es fehlt eine sichere Querungsmöglichkeit für Fußgänger und Radfahrer zu den Bildungseinrichtungen. Dass der Schutzweg zum Schulstart noch fehlt, bringt die Oppositionsparteien in Rage. Der Schuldige ist für sie schnell gefunden: die absolut regierende SPÖ.
„Es ist eine Landesstraße“
Doch Bürgermeister Rupert Dworak spielt den Ball an die Bezirkshauptmannschaft weiter: „Es ist eine Landesstraße. Wir haben im Juli um eine Verkehrsverhandlung für einen Schutzweg gebeten. Leider findet diese erst am Donnerstag statt.“ In der Zwischenzeit sorgen Lotsen und Polizei für Sicherheit.









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