Nachdem die Politiker bis zur Wahl um die Stimmen der Wähler gerittert haben, beginnen nun Verhandlungen über die Plätze im Gemeinderat. Besonders spannend wird’s bei der SPÖ.
Der Künstler Dan Perjovschi widmete der Stadt Krems im Rahmen einer Ausstellung eine originelle Liebeserklärung. Er malte „Crème de la Krems“ mit Filzstift an die Wand. Daraufhin machte die Stadt aus dem Kommentar einen Verkaufsschlager, indem man den Schriftzug auf T-Shirts drucken ließ und diese zu Geld machte.
SPÖ will Mandate bis nächste Woche vergeben
Damals wie heute ist Reinhard Resch Bürgermeister. Und er wird das, wie berichtet, wohl auch nach der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Gemeinderates im Oktober bleiben. Wer mit ihm ins Rathaus einzieht, ist aber noch offen. Anders als die ÖVP entschied sich die SPÖ diesmal nämlich gegen einen Vorzugsstimmenwahlkampf. Resch wird sich seine rote Crème de la Krems daher bis nächste Woche aussuchen.
Bergmaier-Comeback möglich
Als Fixstarter in dem nurmehr 17-köpfigen Team gelten neben Eva Hollerer auch Helmut Mayer, der parteilose Umweltexperte Peter Molnar, das junggebliebene Partei-Urgestein Michael Fertl und Werner Stöberl, der sogar mehr Vorzugsstimmen holte als Resch selbst. Auf die Frage, ob Klaus Bergmaier nach seinem „Puffmutter-Posting“ und Rücktritt, ein Mandat holen könnte, meint Resch: „Theoretisch ja.“
Favoriten setzten sich bei Parteien durch
Von selbst regelt sich die Vergabe der Mandate bei der ÖVP. Neben Florian Kamleitner holten erwartungsgemäß etwa Doris Berger-Grabner, Hans-Peter Pressler und Martin Sedelmaier genug Stimmen. Im FP-Team wird es personell keinen Wechsel geben, bei der KLS bezüglich des dritten Mandats noch beraten. Bei den Neos deutet alles auf Dominic Heinz und Robert Simlinger als Duo hin. Markus Schwarz (Grüne) wird das Mandat ebenso annehmen, wie Jochen Haslinger (MFG). Die meisten Vorzugsstimmen holte mit 184 übrigens FPÖ-Kandidatin Susanne Rosenkranz.









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