Erste eigene Musikshow

Conchita: „Es muss authentisch sein“

Stars & Society
02.09.2022 07:08

Erste eigene Musikshow für Conchita: Im ZDF bittet sie ab Freitag zu „Music Impossible“ - zum Auftakt Sängerin Marianne Rosenberg und Rapper Eko Fresh.

Acht Jahre nach dem Song-Contest-Sieg ist ihre Popularität ungebrochen. Nun bekommt Conchita aka Tom Neuwirth seine erste eigene Musikshow, die am heutigen Freitag (23.30 Uhr, ZDF) Premiere feiert.

„Krone“: Gratulation zu Ihrer ersten eigenen Show!
Conchita: Danke, ich habe voll Freude und hoffe, dass sie einen guten Anklang findet!

Bei „Music Impossible“ treten Künstler unterschiedlicher musikalischer Genres gegeneinander an. Das erinnert an „Sing meinen Song“.
Der Tausch der Musikalitäten steht im Vordergrund, bei uns sind es aber nur zwei Künstlerpersönlichkeiten, die aufeinander treffen, und bei uns suchen sie sich aus ihrem eigenen musikalischen Archiv einen Song aus, der dann im Genre des anderen neu dekoriert wird.

Und was tun Sie dabei?
Ich begleite die Künstler über mehrere Tage, stell ihnen das Genre vor, setze mich mit ihnen bei der Erarbeitung des neuen Songs auseinander. Ich bin quasi das Bindeglied zwischen den Künstlern und den Zuschauern. Und es ist spannend zu beobachten, egal, wie viele Millionen Tonträger wer verkauft hat: Wenn man etwas tut, was man vorher noch nie gemacht hat, werden sie alle nervös.

Sie hatten schon viele Angebote für TV-Formate, die Sie abgelehnt haben. Warum haben Sie hier zugesagt?
Weil hier von Anfang an gewünscht war, dass meine Persönlichkeit mit reinspielt und auch Input von mir kommt. Texte runterlesen hab ich auch gemacht, aber hier kann ich mich mehr einbringen, und das macht mir viel mehr Spaß. Ich will die Leute unterhalten. Und mir kommt vor, ich unterhalte die Leute auch damit, wenn ich unterhalten bin.

Das heißt: Conchita ist für Shows zu haben, wenn die etwas mit Musik zu tun haben.
Ich würde sagen, alles, was mit Kunst und Kreativität zusammenhängt. Und bei der Musik bringe ich die größte Expertise mit, von allen Dingen, die ich mache. Es muss auf jeden Fall authentisch sein.

Bei Ihnen verschwimmen die Grenzen immer häufiger zwischen Conchita und Tom.
Ich verstehe, dass man da immer gern ein Label draufpicken will. Für mich hat das halt so gar keine Wichtigkeit, und deswegen kriegt man von mir auch keine ordentliche Antwort. Weil es mir wirklich wurscht, wurscht, wurscht ist. (lacht) Sie können mich nennen, wie Sie wollen.

Wen hätten Sie denn gern in Ihrer Sendung?
Die Liste von Leuten ist unendlich lang und geht von realistisch bis unrealistisch: Weil Lady Gaga und Iron Maiden heben vielleicht nicht ab, wenn ich anrufe - (lacht) noch nicht.

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